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Mein Name ist Jana Krubert

Wo ich herkomme

Ich bin mit einem materialistischen Weltbild aufgewachsen. Das was man sah, war das, was ist. Gleichzeitig erinnere ich mich an Fragen, die mich als Kind beschäftigten. Einmal, beim Schuhe anziehen mit ca. 7 Jahren, fragte ich mich: „Warum bin ich ich? Wenn ich nur ein kleines bisschen anders wäre, würde hier jemand anderes stehen und sich das fragen. Dann wäre ich nicht da.“

Als Jugendliche war ich sehr fasziniert von parapsychologischen und energetischen Phänomenen. So wollte ich zum Beispiel überprüfen, ob eine tote Maus in einer Pyramide auf 1/3 der Höhe tatsächlich mumifiziert. So habe ich eine Pyramide gebaut und es ausprobiert. Es hat leider nicht funktioniert.

Mein tieferer Einstieg in die Auseinandersetzung mit nicht sichtbaren Phänomenen

Zu meinem Glück begegnete ich dann während meines Architekturstudiums, ca. 1996 einem Gastprofessor, der einen Lehrstuhl für Radiästhesie hatte. Radiästhesie ist das Rutengehen mit Wünschelrute oder der Lecher-Antenne. Professor Eike Hensch hielt seinen Vortrag sehr knapp, die Hälfte der Studenten hatte auch schon vorher den Saal verlassen. Er ging mit seiner Wünschelrute auf der Bühne einmal auf und ab, sagte 2 bis 3 Sätze und verwies auf ein Seminar, welches er demnächst anbieten würde. Das war mein Stichwort und mein Einstieg in eine tiefere Auseinandersetzung mit nicht sichtbaren Phänomenen.

Nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums fehlte es mir weiterhin an essenziellem Wissen, welches mich zufrieden stellte. So begann ich 1999 eine Ausbildung in Geomantie bei der Hagia Chora über 3 Jahre. Die Geomantie ist die europäische Tradition des Feng Shui und gibt als Erfahrungswissenschaft Zugang zu Hintergründen und Zusammenhängen des Lebens. Sie betrachtet alles als lebendigen Organismus, speziell auch die Erde. Eine Gestaltung, egal ob in Landschaft, Stadtplanung, Architektur und in einzelnen Räumen kann durch die geomantische Herangehensweise abgestimmt werden mit tieferen Zusammenhängen, individuellen Bedürfnissen und feinstofflichen Wirkebenen. Was ich mitnahm, war eine ausgeprägte Wahrnehmungsschulung. Viel Wissen, viele verschiedene Ansichten vieler Dozenten, die sich zum Teil Jahrzehnte mit Feng Shui, Geomantie, Radiästhesie, Baubiologie, Farbenlehre etc. beschäftigt haben. Ziel war es für mich, neben den offensichtlichen architektonischen Möglichkeiten der Raumgestaltung eine weitere Ebene einzubeziehen, die dichter am Menschen ansetzt und Zugang zu einer inneren Zufriedenheit ermöglicht.

Das Integrieren und Forschen geht weiter

Das Sortieren und Integrieren des Gelernten dauerte einige Jahre. Nach der Geomantie-Ausbildung machte ich mich als Geomantin selbständig. So konnte ich neben der Familie, meinem Mann und unseren beiden Kindern in diesem Arbeitsfeld wirken und meinen inneren Weg weitergehen. Das Überprüfen, Weiterforschen, neues auszuprobieren, die Dinge zu verifizieren war immer ein großer Bestandteil. Es folgte eine Heilkräuterausbildung, um noch mehr zu ergründen, an welchen Orten welche Pflanzen wachsen und wie diese sich auf den Menschen auswirken. Das heißt, ob und wie es eine weitere Ebene der Wechselwirkung zwischen Ort und Gesundheit gibt, welche über die Pflanzensprache sichtbar wird. In dieser Ausbildung lernten Alexandra und ich uns im Jahr 2003 kennen.

Der innere Raum, Vision und Essenz

Im Laufe der Zeit wurde zunehmend deutlich, dass nicht nur die äußeren Gestaltungsfaktoren auf den Menschen einwirken, sondern dass das Innenleben ebenfalle eine große Relevanz hat. D.h. die Selbstreflektion, Selbsterfahrung, innere Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen nahm einen größeren Stellenwert ein. In meiner Arbeit äußerte sich das in der Visionsarbeit. Das Finden der Vision und Wahrnehmen der Essenz nahm einen größeren Stellenwert ein und wurde die Grundlage der Gestaltung. Es entwickelte sich neben der Raumgestaltung ein weiteres Feld, nämlich die Logoentwicklung. Letztendlich war dies der Beginn, mit der inneren Sehnsucht zu arbeiten. Wo führt dich das Leben hin, wenn du dein volles Potenzial lebst? Hier war schnell deutlich, dass ich Menschen dabei sehr gut begleiten kann, dass sie Zugang zu ihrer Essenz finden und diese sehr deutlich spüren und erfahren können.

So folgten für mich Jahre, in denen ich mich auch selber intensiv mit inneren Prozessen beschäftigte. Psychology of Vision® (Chuck Spezzano) war ein Baustein, die Astrologie half mir, Zusammenhänge zu erkennen, mit dem Qi Gong breitete sich die energetische Wahrnehmung noch deutlicher im Körper aus. Interessanterweise wurde mir erst spät klar, was ich wirklich suchte. In der Tiefe ging es für mich darum herauszufinden, was die Realität ist. Das, was Sicherheit vermittelt, Freiheit ermöglicht und eine innere, friedliche Stille als grundlegendes Lebensgefühl schafft.

Die tiefere Realität entdecken

Als mir die Arbeit von Christian Meyer begegnete, bezeichnete er es als Aufwachen. Mit seiner sehr differenzierten und klaren Art, konnte er Zusammenhänge von Psychologie und Spiritualität einfach verdeutlichen, was mir sehr half, mich innerlich noch konkreter auszurichten und auch loszulassen. Die Arbeit mit den Gefühlen nahm einen hohen Stellenwert ein und mit einmal geöffneter Tür haben sich innere Welten bewegt.

Was geblieben ist, ist sehr klar. Die innere Stille, der innere Frieden, die innere Freiheit und das tiefere Glücklichsein kann jeder in sich entdecken. Weit weg ist es nicht, doch die eigenen inneren Muster halten einen aus vermeintlichem Selbstschutz oft davon ab, die richtige Tür zu finden und hindurchzugehen. Die Arbeit mit dem Enneagramm ist hier sehr hilfreich, sich auf die Schliche zu kommen. Der Mut, sich selbst zu begegnen, ist Voraussetzung. Ausdauer und dem Folgen der tieferen Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit und Ankommen sind hilfreich. Unterstützung auf dem Weg ist sehr gut. Dranbleiben ist wichtig. Sich innerlich nackt dem Leben und dem Göttlichen öffnen und hingeben, um das zu erkennen, was du wirklich bist, führt dich zum Ankommen.

Und der innere Prozess der Integration geht weiter, hat eine neue Basis gefunden. Innenhygiene und ein achtsamer Umgang mit sich selbst, dem Leben, dem Sein.

Gemeinsam weiter gehen

Mein eigenes Forschen geht weiter. Und der Wunsch, auch andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Ich bin überzeugt davon, dass wir die nächsten gemeinsamen Wachstumsschritte in der Gesellschaft viel leichter gehen werden, wenn jedeR auf diese Weise ein Stück mehr bei sich ist. Der Fokus verschiebt sich vom gefühlten innerem Mangel zum selbstverständlichen Dasein aus der Fülle heraus.

Die innere Stille, der Frieden und die Freude werden größer, je mehr Menschen sie erfahren und teilen.

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